Anders gemacht Nr. 40:

Derzeit denke ich wieder anders, oder ich versuche es zumindest.

Heute las ich einen schönen Post von https://www.facebook.com/happinez.de zu den Lebensregeln des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso. Besonders die dritte Regel hat es mir heute angetan:

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Wenn wir etwas nicht bekommen und es als Verlust empfinden, dann messen wir diesem Etwas einen Wert bei, den wir aus der Vergangenheit herleiten oder uns kreativ planend erdacht haben. Unsere Vorstellung von diesem Etwas ist also sehr wahrscheinlich vom Eigenwesen und dessen Entwicklung in der Zukunft verschieden. Auch wenn es sich so anfühlt, wir verlieren nichts. Wir können uns statt dessen dem zuwenden, was die Zukunft bringt. Wenn wir dafür Augen und Ohren habe, kann es ein Wunder sein, oder „eine wunderbare Fügung des Schicksals„.

Anders gemacht Nr. 39:

Ich wollte heute am sonnigsten Platz in meiner Wohnung mittagessen. Dort standen Gelber Sack und Papiermüll – eine Ecke an der Balkontür. Da mussten die total verwöhnten Müllbehälter nem  Barhocker und dem Campingtisch weichen. Der Campingtisch für die Füße zum Hochlegen. Sonnenbrille auf und Udo Jürgens „Die Sonne und Du“ (Geheimtipp ;-)) singen lassen. Schöne Grüße vom Sonnendeck.

Freiraum | Workshop mit dem Schauspiel Stuttgart

Im Oktober 2011 eröffnete ich als Mitglied eines hochkarätigen Projektteams aus Stuttgarter Kunst-, Kultur- und sonstigen Diskursmachern die neue Spielzeit des Schauspiel Stuttgart mit einem Workshop zum Thema Freiraum. Mein persönliches Ergebnis war ein zum Freiraum umfunktionierter, leerer, zweidimensionaler – weil zusammengefaltet gelassener – Umzugskarton, dazu flüchtige Worte aus Kreide. Und Ideen wie: „Freiheit wiegt nicht“.

„Wohnen ->Freiraum – ‚mein‘ ‚Frei‘-‚Raum‘ ist ‚dieser‘ Umzugskarton in the middle of ’nowhere‘. Er ist zusammengefaltet, also nicht besonders 3dimensional. Die Zimmer sind ungefähr so groß: []. Ich wohne nicht in den Zimmern. Alles passt in einen Karton. Die Freiheit wiegt nichts. Ich sitze auf dem Karton, im Raum. Ich kann gehen. Ich schreibe mit Kreide über den Freiraum. Die Kreide ist frei. Freiraum vergeht.“