Anders gemacht Nr. 45:

Gestern habe ich spontan beschlossen, eine Facebook-Fastenkur zu machen. Es gibt für alles eine Zeit, für Facebook und auch für Facebook-Fasten.

DER PREDIGER SALOMO (KOHELET)

Alles hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.


Quelle: http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/bibelstelle/pred3,1-14/

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Anders gemacht Nr. 44:

Gerade lese ich, dass jemand die großen, die „echten“ Musiker vermisst. Dass es die nicht mehr gebe, so wie sie früher mal waren, und wo sie wirklich noch etwas zu sagen hatten. Ich höre auch oft, dass es heute keine großen, „echten“ Philosophen mehr gebe. Ich selbst denke auch hin und wieder, dass es früher einmal etwas gegeben habe, das wichtig und grundlegend gewesen sei. Und heute sei „alles“ so… bedeutungslos? Klein? Unsicher?

Das Große und das Kleine. Vielleicht ist es ja auch ein bisschen so, dass wir etwas Großes, Echtes in oder für uns selbst vermissen? Es ist zwar irgendwo, aber wir sehen es nicht, nehmen es nicht wahr, nicht an? Haben vielleicht sogar Angst davor, wollen uns nicht in unserer „Freiheit“ beschränkt fühlen? Und vielleicht denken wir auch oft zu wenig musikalisch, zu wenig philosophisch, wenn wir das Große im Kleinen nicht hören? Nicht „vernünftigerweise“ denken wollen. Denken muss logisch, konsequent, widerspruchslos sein, denken wir. Möglicherweise?

Das Große im Kleinen – kennen wir nicht schon ein wenig das Kleine im Großen? Ein Sonnenstrahl, ein Lächeln, ein Keks vielleicht. 😀

Das Große im Kleinen – vielleicht ebenso mitten in und unter uns?

Anders gemacht Nr. 40:

Derzeit denke ich wieder anders, oder ich versuche es zumindest.

Heute las ich einen schönen Post von https://www.facebook.com/happinez.de zu den Lebensregeln des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso. Besonders die dritte Regel hat es mir heute angetan:

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Wenn wir etwas nicht bekommen und es als Verlust empfinden, dann messen wir diesem Etwas einen Wert bei, den wir aus der Vergangenheit herleiten oder uns kreativ planend erdacht haben. Unsere Vorstellung von diesem Etwas ist also sehr wahrscheinlich vom Eigenwesen und dessen Entwicklung in der Zukunft verschieden. Auch wenn es sich so anfühlt, wir verlieren nichts. Wir können uns statt dessen dem zuwenden, was die Zukunft bringt. Wenn wir dafür Augen und Ohren habe, kann es ein Wunder sein, oder „eine wunderbare Fügung des Schicksals„.

Anders gemacht Nr. 39:

Ich wollte heute am sonnigsten Platz in meiner Wohnung mittagessen. Dort standen Gelber Sack und Papiermüll – eine Ecke an der Balkontür. Da mussten die total verwöhnten Müllbehälter nem  Barhocker und dem Campingtisch weichen. Der Campingtisch für die Füße zum Hochlegen. Sonnenbrille auf und Udo Jürgens „Die Sonne und Du“ (Geheimtipp ;-)) singen lassen. Schöne Grüße vom Sonnendeck.