Anders gemacht Nr. 44:

Gerade lese ich, dass jemand die großen, die „echten“ Musiker vermisst. Dass es die nicht mehr gebe, so wie sie früher mal waren, und wo sie wirklich noch etwas zu sagen hatten. Ich höre auch oft, dass es heute keine großen, „echten“ Philosophen mehr gebe. Ich selbst denke auch hin und wieder, dass es früher einmal etwas gegeben habe, das wichtig und grundlegend gewesen sei. Und heute sei „alles“ so… bedeutungslos? Klein? Unsicher?

Das Große und das Kleine. Vielleicht ist es ja auch ein bisschen so, dass wir etwas Großes, Echtes in oder für uns selbst vermissen? Es ist zwar irgendwo, aber wir sehen es nicht, nehmen es nicht wahr, nicht an? Haben vielleicht sogar Angst davor, wollen uns nicht in unserer „Freiheit“ beschränkt fühlen? Und vielleicht denken wir auch oft zu wenig musikalisch, zu wenig philosophisch, wenn wir das Große im Kleinen nicht hören? Nicht „vernünftigerweise“ denken wollen. Denken muss logisch, konsequent, widerspruchslos sein, denken wir. Möglicherweise?

Das Große im Kleinen – kennen wir nicht schon ein wenig das Kleine im Großen? Ein Sonnenstrahl, ein Lächeln, ein Keks vielleicht.😀

Das Große im Kleinen – vielleicht ebenso mitten in und unter uns?

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